Von 0 auf Lieblingsmarke für vegetarische Fleischliebhaber.

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Herausforderung

2019 war der Markt für Fleischalternativen wortwörtlich schon satt:  Mehr als 20 Konkurrenten kämpften um Veganer, Vegetarier und Flexitarier. Eine schwierige Ausgangslage für den Newcomer „The Vegetarian Butcher.“ Der nennt sich übrigens nicht nur „Metzger“, sondern will auch noch der größte Metzger der Welt werden. Ziemlich größenwahnsinnig.

Lösung

Wir haben den Größenwahn der Marke humorvoll auf die Spitze getrieben. Indem wir nicht einfach nur in Konkurrenz zu den anderen Produzenten von Fleischalternativen getreten sind. Sondern uns gleich dem gesamten Fleischmarkt gestellt haben: In unserem PR-trächtigen Markenlaunch, der von Produktnamings bis hin zu Onlinevideos reichte, haben wir uns um die Mitgliedschaft von The Vegetarian Butcher in deutschen Fleisch-Verbänden beworben. Das Ziel: Gemeinsam mit ihnen die Zukunft des Fleischgenusses mitzugestalten. Das konnten so nur wir machen. Denn der charismatische Gründer der Marke, Jaap Korteweg, ist Landwirt in neunter Generation, glaubt fest an die Tradition des Metzgerhandwerks und liebt Fleisch. Nur dass man Tiere braucht, um es herzustellen, daran glaubt er schon lange nicht mehr.

Erfolg

Die Community von The Vegetarian Butcher wuchs auf allen sozialen Kanälen innerhalb kurzer Zeit genauso stark wie die Nachfrage in den Supermärkten. Unsere Kampagnenassets wurden tausendfach gesehen, geliked und geteilt. Und vor allem das Video, in dem wir Jaaps Bewerbung für die Fleischereiverbände dokumentierten, sorgte für Diskussionen. Nämlich über die Frage „Was ist Fleisch“? Und müssen dafür Tiere sterben? Klingt nach einem guten ersten Schritt zum größten Metzger der Welt. Auch wenn die Antwort der Fleischereiverbände letzten Endes „Nein, Danke“ lautete‘: Das ist nicht das Ende der Geschichte. Es ist erst der Anfang einer Bewegung.
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